Unterstützung aus dem Bundestag

Pressefoto von Bärbel Höhn

Bericht der Ruhr Nachrichten vom 28.08.2009

Bärbel Höhn diskutierte auf dem Marktplatz

Werne. Besuch aus dem Bundestag: Bärbel Höhn, stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, war gestern einer Einladung des Ortsverbands Werne gefolgt und diskutierte auf dem Marktplatz mit den Bürgern.

Zuvor wurde sie von Dr. Eberhard Stroben, Ratskandidat der Werner Grünen, und Clemens Overmann, Sprecher der Bürgerinitiative gentechnikfreies Werne, begrüßt. Die umstrittenen Versuche mit gentechnisch verändertem Mais, die bis 2008 auf einem Feld in Werne stattgefunden haben, waren auch Thema der öffentlichen Diskussion. „Gegen Gentechnik in der Medizin haben wir ja nichts“, erklärte Bärbel Höhn. „Aber gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, wie es in Werne der Fall war, schon.“

Tatsache sei, dass die Versuche in Werne zwar eingestellt worden sind, die Firma Monsanto aber die umstrittene Versuchsreihe mit der Mais-Variante „Mon810“ fortsetzen würde. „Diese Pflanze produziert permanent Gift und stellt eine Gefahr für den Menschen dar“, so Höhn. Mehr noch: „Auch Insekten und Tiere sind bedroht. Bienen kennen die Grenzen zu den Gentechnik-Feldern zum Beispiel nicht“, so die Bundestagsabgeordnete.

Neben den „offiziellen“ Themen nahm sich Höhn auch Zeit, um mit Passanten zu plaudern und für die grüne Idee zu werben – auch wenn es in den Gesprächen nicht immer um Politik ging. dac

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